Hurra, Kookaburra ist nun auch ein Berner !

Endlich haben wir’s geschafft – Kookaburra ist in der Schweiz immatrikuliert !

Anfang Oktober 2014 haben wir das Fz von Tom übernommen für eine Probefahrt durch Deutschland und Oesterreich mit einem kurzen Abstecher in die Schweiz. Hier braucht das Fz wegen der deutschen Zulassung eine Spezialbewilligung vom Zoll für maximal eine Woche. Wir fahren zum Strassenverkehrsamt Orpund für eine Beurteilung. Erste Reaktion: „Haben Sie das FZ schon gekauft? Es hat keine Chance für eine Zulassung in der Schweiz !“

Ich werde noch nicht nervös: die haben keine Erfahrung mit solchen Fahrzeugen. Von Anderen haben wir schon gehört und gelesen, dass die Strassenverkehrsämter manchmal überfordert sind und man die richtigen Prüfer finden sollte. Wir erwarten von SVA Thun mehr Erfahrung mit Spezialfahrzeugen für die Armee und mit Reisefahrzeugen von Offroad Böhlen. Der Prüfer tönt interessiert und unkompliziert. Er weist auf notwendige, mögliche  Anpassungen und er braucht für das OBD-System ein Zertifikat vom zertifizierten Prüflabor. Hier zeigt sich sofort, dass das OBD-System in der Schweiz nicht zugelassen ist, das ASTRA wisse mehr. Dieses weicht aus, schiebt den Ball zurück zum SVA, die können damit nichts anfangen. Jetzt wird das ASTRA klar: „wir wollen diese Fz nicht in der Schweiz, da könnte dann jeder Bergbauer kommen…“

Durch intensives Studium der gesetzlichen Grundlagen und Vorschriften wird klar: das OBD-System kann nicht alle Motorzustände kontrollieren, weil der Motor nur mechanisch und nicht elektronisch geteuert wird. Das war ja gerade der Grund für den Kauf diese Fz:  irgendwo in der Pampa ist kein Prüfcomputer erreichbar, der eine Fehlerdiagnose macht. Ein mechanisch gesteuertes FZ kann jedoch von jedem Urwaldmechaniker wieder in Gang gebracht werden.

Der freundliche Prüfer von Thun macht einen guten Vorschlag: „Fahren Sie mit dem Fz mindestens 6 Monate im Ausland, dann können Sie es als Umzugsgut erleichtert in die Schweiz einführen. Das muss dann vom SVA ohne Probleme zugelassen werden“.

Das passt gut zu unserem Reiseplan nach Australien. Nach der Probefahrt (und ein paar Anpassungen bei Tom wird das Fz in Deutschland auf unseren Namen zugelassen und im Sommer 2016 importieren wir Kookaburra als Umzugsgut durch den Zoll in Basel, ohne Probleme und erst noch zollfrei. Nur die deutsche Mehrwertsteuer ist nach 2 Jahren verfallen.

Beim SVA Orpund ist die Sache dann doch nicht ganz problemlos:

  • der Abgastest muss gemacht werden (dank EURO 5 hervorragend)
  • Der Video der Rückfahrkamera engt das Blickfeld ein. Er ist zu gross. Der gleich grosse Original-Innenrückspiegel wäre gesetzeskonform (aber völlig nutzlos mit dem Wohnaufbau!)
  • Der Schnorchel engt das Blickfeld ein und gefährdet Personen. Den brauchen Sie doch nicht in Europa! Und er muss sowieso zertifiziert sein! (der Blickwinkel ist Ansichtssache!)
  • Die Arbeits-Rückstrahler müssen tiefer eingestellt werden (stimmt nicht, der Leuchtwinkel entspricht den Vorschriften)
  • Die Distanzscheiben zur hinteren Spurverbreiterung müssen in der Schweiz zertifiziert sein. Das deutsche Zertifikat reicht nicht.
  • Das Seil der Seilwinde darf nicht über die Stossstange hinausragen (aber das Kunststoffseil ist ja gar nicht gefährlich!)
  • Die Seilwinde muss abgedeckt werden
  • Die Typenplakette darf nicht arabisch sein

Während 4 Monaten zeige ich das Fz 5 mal dem SVA. Jedesmal ein anderer Prüfer mit einer anderen Sichtweise. Die deutschen Zertifikate werden nicht akzeptiert („die lassen alles durch“). Ich bekomme kulante Hilfe von Toyota Schweiz. Die Typenplakette ist leider nur für 3200kg Gesamtgewicht vorgesehen. Mit dem ganzen Aufbau ist das Fz schon im Leerzustand bald so schwer. Der deutsche Zulassungsschein lässt 3500kg zu. Das verstärkte OME-Fahrwerk ist auf 4000kg aufgelastet. Dafür brauche ich ein Schweizer Zertifikat. Das Prüflabor macht eine Offerte über CHF 7500.- Verdankenswerter Weise überlässt mir Offroad Böhlen in Thun sein Zertifikat, das auf dasselbe System zugelassen ist.

Am 10. Oktober 2016 wird endlich der Schweizer Fahrzeugausweis ausgestellt. Kookaburra bekommt eine Berner Nummer.

Lehren aus dieser Geschichte:

  • Man kann auch unmögliche Fz in die Schweiz einführen.
  • Es braucht eine enorme Geduld
  • Die gesetzliche Lage ist kompliziert
  • Jeder Prüfer beurteilt die Situation anders
  • Das Studium der komplizierten gesetzlichen Grundlagen lohnt sich
  • Wenn man mehr weiss als der Prüfer, hat man schon gewonnen.
  • Erfahrung anderer Leute nutzen
  • Geduld ! Logik hilft kaum.

Die Intervention beim ASTRA hat Wellen bis nach Deutschland geworfen. Die Einfuhr nicht konformer Fz wird seither zusätzlich erschwert.

Fazit unserer Reise

Wir sind wieder zurück in der Schweiz, aus dem Winter in NZ via die schwühle Hitze in Singapore in den kühlen regnerischen Sommer. Kookaburra sollte bald in Bremehaven eintreffen.

Neuseeland ist ein schönes Land, wir haben einmalige Gegenden und Plätze gesehen und erlebt und wir können gut verstehen, dass es sich dort wohl leben lässt. Aber wir müssen zugeben, die grossen bewohnten und bewirtschafteten Gebiete sind uns zu Europäisch. Die Siedler haben ihre alte Heimat hierher verpflanzt. Die wilden Naturgebiete, besonders die Regenwälder an der Westküste sowie die Vulkangebiete passen ganz in unser Jagdschema. Zudem sind wir im Spätherbst in die Schlechwetterlaunen geraten. Es gibt sicher noch viele schöne Plätze, die wir verpasst haben, aber sie tun uns nicht weh.

Tasmanien war für uns eine geheimnisvolle Terra inkognita. Bilder haben in uns ein Verlangen geweckt nach dieser fremden Welt. Geheimnisvolle, wilde Farnbaum-Wälder, Moorlandschaften in nebelumhüllten Gebirgen. Ja, das haben wir auch gefunden, aber ein Grossteil der Insel ist von den Siedlern europäisiert worden mit kleinräumigen Landwirtschaftszonen. die meisten Ur-Wälder sind abgeholzt, ersetzt durch moderne Nutzholzplantagen im grossen Stil. Es gibt sie noch, die Tasmanischen Kleinode, sowie den Tasmanischen Teufel, verwunschen, geheimnisvoll, verschlungen. Die Sorge um das natürliche Erbe ist bei den Tassis erwacht und Tasmanien hat eine Zukunft.

Australien bleibt für uns ein Traumland mit seinen schönen Wüsten, den unendlichen Weiten, der lebendigen Einsamkeit und den wunderschönen Stränden. Wir erlebten die Zeitgeschichte seit der Entstehung des Lebens bis heute, die enormen, unheimlichen Veränderungen die der Mensch bewirkt. Kookaburra hat sich prächtig geschlagen im Outback Down Under.

Singapore ist und bleibt unsere verblassende zweite Heimat. Erinnerungen und Gefühle wühlen uns dort immer wieder auf. Haben wir damals die richtige Entscheidung getroffen für die Rückkehr in die Schweiz? Ja, das haben wir. Es ist so wie es ist.

 

PS: der Bilderschatz sollte in naher Zukunft ausgegraben werden. Es lohnt sich wieder mal reinzuschauen

Wenn hinter Fliegen Fliegen fliegen, fliegen Fliegen Fliegen nach.

Fliegen in Australien, ein tägliches Thema. Sie sind einfach überall, an den Beinen, den Armen, am Kopf, am Gesicht, in der Nase, in den Ohren, in den Augen, im Mund! Erstaunlich was diese Biester leisten. Sie weichen der klatschenden Hand aus, sie finden das Wasser in den Augen, den Ohrenschmalz in den Ohren, die Blutreste auf den Beinen und Armen. Ein Poulet auf dem Tisch? Früchte im Müesli? Fruchtsaft oder Bier im Glas? Ein gefundenes fressen! Roadkill am Strassenrand? Die richtige Wohnung für den Nachwuchs. Und den gibt’s zu Tausenden! Dabei, schau Dir mal eine Fliege aus der Nähe an. Sie ist klein, sehr beweglich, rennt hin und her, sucht herum und saugt auf dem Untergrund. Sie fliegt enorme Kapriolen, sehr schnell, kurvig. Dahinter steckt eine enorme Hirnleistung. Die Facettenaugen nehmen die Umgebung wahr und entziffern sofort irgend eine Bewegung Was wir als Klatschneschlag deuten ist für sie eine langsame Zeitlupenbewegung, die ihnen genügend zeit zur Reaktion lässt. Sie haben einen ausgeprägten Geruchs- und Geschmackssinn und ihr Tastsinn warnt sie vor Gefahren. Das Hirn der Fliege muss alle Rezeptorensignale in kürzester Zeit in die richtigen Reaktionen umsetzen.

Wenn die ETH mit ihren Flugobjekten nur ganz entfernt an diese Hirnleistung herankommen, werden ihre Drohnen völlig selbständig herumfliegen. Dann könnte man den Fliegen auch noch etwas positives nachsagen.

Australien 2015 / 16

Nun kommen sie doch noch, die ersten Berichte. Es hat lange gedauert. Fotos werden noch folgen.

Nume nid g’s.prängt, aber gäng echli hü!

Wir wollten nicht jeden Abend noch lange am Compi sitzen

Auf unserer zweiten Reise, November 2015 – Juni 2016, durchs Outback Australiens, Tasmanien und Neuseeland wird Buschmann die Feder führen. Für den Inhalt, irgendwelche grammatikalischen Fantasien oder unverständliche Sätze liegt die Verantwortung voll bei ihm.

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Hacker am Werk

Sorry für diejenigen, die in letzter Zeit vergebens die Seite anklickten. Die Seite wurde gehackt und hat uns (mir und dem sehr hilfreichen Hostpoint-Team) ein paar schlafarme Tage beschert bis die Ursachen und Veränderungen abgeklärt waren und die Sicherheit wieder hergestellt ist. Mit meiner Internet-Verbindung geht das noch viel langsamer als sonst. Aber jetzt ist (hoffentlich) wieder alles ok. Was man daraus lernen kann?

– Hast Du immer eine gute Sicherheits-Kopie gemacht?

– Ist Deine Firewall dicht, Dein Virenscanner aktualisiert?

– Ist Dein Passwort sicher und immer wieder anders?

– Öffnest Du jedes noch so dubiose oder „normale“ Mail?

– Klickst Du auf jeden verführerischen Link

– Traust Du jeder komplexen eMail Adresse?

– Bemerkst Du sofort jede Unregelmässigkeit?

-Vertraust Du immer harmlosen Dingen (lustige Icons, lustige Geschichten, besondere Videos, günstige/verbotene Angebote?

– Hast Du Dich auch schon vertippt und einen Link angetippt statt gelöscht?

Du sieht, die Gefahren lauern nicht nur auf der Strasse oder im Outback Australiens sondern auch in der virtuellen Welt des Internet. Was sorglos mit einem falschen Link beginnt, kann böse enden mit dem Verlust des Bankkontos oder der eigenen Freiheit oder sogar des Lebens. Also Vorsicht mit den vielen positiven Möglichkeiten im Internet, es gibt immer mehr Leute und Organisationen, die die Sorglosigkeit der User ausnutzen.

Die Melde und Analysestelle des Bundes informiert regelmässig über die Gefahren im Internet.

 

Aber jetzt kann es wieder weitergehen. Die nächsten Berichte sollten bald aufgeschaltet werden.

 

 

Es geht wieder los!

Wir wollen’s nochmals wissen und haben folgende Termine gebucht:

     –  8.11. 2015: Zürich – Singapore – Perth
    – 15.4.2016: Melbourne – Auckland
    – 29.5.2016: Christchurch – Singapore
    –  3.6.2016: Singapore – Zürich
Dazwischen werden wir von Perth langsam Richtung Kalgoorlie – Ann Beadell Hwy – Nullarbor nach Südaustralien, Tasmanien und Neuseeland reisen. Dem lokalen Winter werden wir wieder in die Schweiz ausweichen.
Wir danken für die vielen guten Reisewünsche. Wir haben unseren Farewell-Apero-Resteness-Brunch mit einigen von euch genossen.
Den Flug Zürich – Perth haben wir gut überstanden. Als Sitznachbarn hatten wir Laurent, einen Fast-Orpunder (Mett). Die Welt ist klein.
Nach 26 Stunden unterwegs sind wir nun todmühe.

 

Wir sind zurück in der Schweiz

Welch eine Reise! 42 Stunden nicht schlafen, 17 Stunden Flug, 3 Stunden herumdösen in Singapore Airport: Müde aber gespannt landen wir in Zürich. Wir haben’s nicht eilig wie die gestressten Business-Managers, die rasch und zielstrebig den Ausgang finden. Unser Gepäck ist wie erwartet angekommen, sogar das Alphorn unbeschadet. Bei der Glastür dann das grosse HALLO. Die kleinen Enkel rasen wie verrückt zu uns mit glänzenden Augen. Endlich dürfen Pepe und Meme sie wieder in die Arme nehmen, auch mit glänzenden, feuchten Augen. Danke Sile, Carine, Simon und Elsi für das Empfangskomitee. Bei Kaffee und richtigen CH-Gipfeli wird erzählt, gelacht, gelauscht. Wir nehmen mit unserem riesigen Baggaschi den direkten Zug nach Biel, Wenigstens nicht umsteigen! Ein Taxi bringt uns in den Byfang. Hitze und Sonne erwarten uns nach den kalten Wintertemperaturen von Perth.,

Der Garten sieht wunderbar geputzt und gepflegt aus.  Frische Pflanzen blühen und grünen auf der Terrasse. Aha, Hans hat hier ganze Arbeit perfekt geleistet. Herzlichen Dank. Wir sind erstaunt über die Sauberkeit im Kaltraum: keine toten Fliegen oder Weidenflaum auf dem Boden. Das Haus war zwar sauber geputzt als wir gingen, aber so sauber bleibt kein Haus, nach 7 Montaten. Eine Blume schmückt den Budda. Auf dem Küchentisch steht ein Riesenstrauss Sonnenblumen. Herlzichen Dank Marlis. In der Küche riecht es verdächtig nach frischem Brot. Brot und Kuchen stehen bereit, im Kühlschrank liegen frischer Käse, Butter, Milch, Yoghurt, Salat, Früchte und Gemüse. Genügend für einen Znacht und Morgenessen. Die ganze Wohnung ist blitz-blank sauber geputzt bis in den Dachstock. Herzlichen Dank, Syle und Severin. Das haben wir nun wirklich nicht erwartet! Ja, bei diesem Service können wir getrost im Herbst wieder Down-Under gehen.

Nun haben wir uns in den letzten Tagen wieder an die Schweiz gewöhnt, kein Wunder bei diesem hochsommerlichen Wetter. Der Alltag hat uns wieder, aber wir nehmen’s ruhig nach Aussi Art.

No worry, take it easy man, well done mate!

The Grey Nomads

Von Dezember bis April ist es in vielen Gegenden Australiens sehr heiss, da sind nur die Verwegenen, welche 50 Grad im Schatten einfach so wegstecken, unterwegs. Die Campingplätze sind leer, bei Sehenswürdigkeiten muss nicht angestanden werden. Aber, man darf kein Lagerfeuer entfachen wegen Brandgefahr, etliche Nationalpärke sind noch geschlossen, die Tracks noch nicht befahrbar. Die Reisesaison beginnt anfangs Mai. Ab mitte Mai kommen sie zu Scharen mit ihren Wohnwagen, Klappanhängern, Land-Cruisern mit Dachzelt (oft fragen wir uns, wie sie diese Leiter hoch- und runterkommen)….., die Grey Nomads sind unterwegs. So werden die mobilen Rentner genannt hier, nicht etwa abschätzig, nein, überall kann man lesen “ we welcome the Grey Nomads“. Sie kommen aus dem Osten und ziehen in den Westen, die vom Westen gehen in den Norden, man nutzt die Zeit zwischen Frühlings- und Sommerferien um aus seinen vier Wänden heraus zu kommen. Und es fehlt an nichts in ihrem mobilen Heim, vom nostalgischen Teekessel für die geliebte „cup of tea“ am Nachmittag,  klappbarem Wäscheständer, Waschmaschine im Wohnwagen, Hundebettchen samt Fido, über Fernseher, Toaster und Gasgrill. Man merkt gut, die zwei Grauhärigen sind ein eingespieltes Team, jeder weiss, was bei Ankunft auf dem Campingplatz zu tun ist, damit es raschmöglichst gemütlich wird, ganz wie daheim halt. Dann sitzen sie zufrieden da, der Hund auf der Decke, die Wäsche am Stevi aufgehängt, die Zeitung in Griffnähe, der dampfende Tee in der Tasse….., it’s a lovely day, isn’t it! Am nächsten Morgen wird alles wieder minutiös zusammengepackt. Ab 07.00, wenn wir gerädert aus dem Kookaburra steigen,  sind die Grey Nomads schon unterwegs zum nächsten Campingplatz. Ab anfangs Juli sind sie wieder von der Bildfläche verschwunden, sie machen Platz für die Sommerferien-Reisenden. Zuhause schwelgen sie in den Erinnerungen an ihr Nomadenleben und freuen sich bereits auf den nächsten Mai. What a wonderful life!

Broome – Perth, die vorläufig letzte Etappe

Unsere Begleiter, Margrit und Thomas haben den Heimweg angetreten, den Zivilisationsschock in Perth gut überlebt. Wir packen noch die letzte Etappe nach Perth an. Wir haben knapp einen Monat Zeit für die Luftdistanz von 2600km. Wenn wir’s gemütlich machen wollen, können wir uns nicht viele Seitensprünge erlauben. Es gibt aber doch ein paar Highlights Westaustraliens zu besuchen. Wir werden laufend planen, so dass wir noch genügend Zeit in Perth haben. Kookaburra soll dort einen angenehmen Winterschlaf machen können, bis wir wieder kommen.

 

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Darwin – Broome – durch den wilden Nordwesten Australiens

Die nächste Etappe wird uns durch den „Wilden Nordwesten Australiens“ in die Kimberley Region führen.  Dabei werden wir vom frisch verheirateten Paar Margrit und Thomas begleitet. Die Region ist etwa so gross wie Deutschland und Öesterreich zusammen und besticht mit ihrer einmaligen weiten Naturlandschaft: Flüsse, Schluchten, die herausragenden Bungle-Bungle oder Purnululu und die berüchtigte Gibb River Road, eine reifenmörderische Strecke. In der Regenzeit ist die ganze Region geschlossen wegen den vielen Hochwassern. Zum Glück sind die meisten Tracks nun seit ein paar Tagen offen. Die Strecke Darwin – Broome lockt zu vielen Abstechern und wird dadurch fast 5000km lang, das in 35 Tagen. Natürlich könnten wir auf dem Northern Highway die 1900km in 2 Tagen durchrasen. Wir werden uns beschränken müssen, denn Reisen sollte nicht Tortur sondern Genuss sein.

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